Instrumente
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Nachbauten

Violine
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Hochbarock

Violine — Hochbarock

Gebaut nach
Datierung
Provenienz
Korpuslänge
Santo Serafino (1699–1776)ca. 1735
Venedig35,5 cm
Halsmensur
Deckenmensur
Spielmensur
12,6 cm19,5 cm32,4 cm
Violine nach Santo Serafino (Venedig, ca. 1735) in der Vorderansicht mit Decke und Steg.

Fotographie © Marco Deling

Das Vorbildinstrument befindet sich in Privatbesitz. Es wurde der modernen Spielpraxis angepasst, wobei der Hals sowie die Bestandteile wie Griffbrett, Saitenhalter, Wirbel verloren gingen. Im Korpusinnern wurde, wie bei diesem Eingriff allgemein üblich, der Bassbalken entfernt und durch einen stärkeren ersetzt.

Santo Serafino gehört zu der Generation Geigenbauer, die zwar noch von den eingewanderten süddeutschen Meistern wie Martinus Kaiser oder Matteo Goffriller beeinflusst waren, aber was die ästhetisch- und klangliche Stilistik ihrer Arbeit betraf, eigene Wege gingen. Die Wölbungen werden flacher und weniger gegenläufig, was die Instrumente klangstärker und obertonreicher macht.

Das hier erwähnte Instrument ist ein typisches Beispiel für die handwerklich sehr saubere Arbeit Santo Serafinos. Das betrifft ebenso die Holzauswahl. Die fehlenden Bestandteile werden nach einem original erhaltenen Instrument von Giorgio Serafino, dem Neffen und Mitarbeiter Santo Serafinos, ergänzt.

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Frankreich
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