Das Instrument befindet sich in Privatbesitz und unterscheidet sich, abgesehen von einigen Besonderheiten des Modells und der Holzauswahl, kaum von der Violine aus dem Jahre 1649. Da auch dieses Instrument in einer Zeit entstand, in der die Technologie der Saitenumspinnung bereits bekannt war, wird das Instrument mit umsponnener g–Saite bezogen. Es weist jedoch in Bezug auf den Halswinkel, den gerade angesetzten Hals und die kurze Spielmensur noch in die Zeit des Frühbarocks. Es besteht auch bei diesem Instrument die Möglichkeit, es mit einem tiefer stehenden Steg und unumsponnenen Darmseiten frühbarock einzurichten.
