Instrumente
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Nachbauten

Violine
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Hochbarock

Violine — Hochbarock

Gebaut nach
Datierung
Provenienz
Korpuslänge
Johann Christian Hoffmann (1683—1750)1729
Leipzig35,6 cm
Halsmensur
Deckenmensur
Spielmensur
12,6 cm19,7 cm32,8 cm

Erbaut 2024 — Fotographie © Marco Deling

Das Vorbildinstrument befindet sich seit 1729 im Besitz der Thomaskirche zu Leipzig.

Zusammen mit der zweiten Violine NK — ebenfalls von 1729 — wurde es auf Initiative durch J.S. Bach als eines von insgesamt acht Instrumenten (2 Quartette) 1729 für die Thomaskirche bzw. Neue Kirche (ab 1876 Matthäikirche genannt) angekauft.

Es wurde ununterbrochen für die musikalischen Aufführungen an St. Thomas und neue Kirche bis zum heutigen Tag verwendet und regelmäßig von Leipziger Geigenbauern gewartet.

Wann es zum Umbau für die moderne Aufführungspraxis kam, ist nicht belegt. Im Jahr 2000 wurde es von Aline Oberle restauriert und mit einem historischen Saitenhalter und Darmsaiten versehen.

Aktuell wird es von der Werkstatt Mehler gewartet und betreut.

Die Decke ist nicht original und wurde 1811 von Samuel Fritzsche bei einer Reparatur ersetzt.

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